
Campklar Rezension
Anker SOLIX C300X Powerstation 288Wh
Anker SOLIX C300X Powerstation 288Wh Rezension: 288 Wh, 300 W und zwei 140-W-USB-C-Ports im Check – für wen sich die DC-Powerstation ohne Steckdose lohnt.
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Campklar-Bewertung
8,3 / 10
subjektive Campklar-Einschätzung
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Einschätzung von Jonas
Strom & Technik · redaktionelle Produktanalyse
Bis zu 80 Prozent in einer Stunde nachladen – das schafft die Anker SOLIX C300X über ihre beiden 140-W-USB-C-Ports. Wir haben uns die 288-Wh-Station genauer angesehen und geklärt, für wen das reine DC-Konzept ohne Steckdose aufgeht und wer damit unglücklich wird.
Für diese Fragen ist die Rezension gedacht
Viele landen bei einer Rezension nicht über den Markennamen, sondern über sehr konkrete Suchanfragen: Passt das Produkt zum eigenen Setup, hält es im Alltag, was sagen die Specs wirklich aus und welche Alternativen lohnen sich? Diese Seite beantwortet diese Fragen entlang der wichtigsten Long-Tail-Suchen.
Zwei 140-W-USB-C-Ports statt Steckdose
Die C300X geht einen anderen Weg als die meisten Powerstations: Statt eines Wechselrichters mit 230-V-Steckdose setzt Anker komplett auf DC-Ausgänge. Der 90.000-mAh-Akku (288 Wh) liefert insgesamt 300 W, das Herzstück sind zwei bidirektionale 140-W-USB-C-Schnellladeanschlüsse. Damit lädst du USB-C-Laptops, Tablets und Smartphones mit vollem Tempo – und in die andere Richtung ist die Station selbst über dieselben Ports zu 80 Prozent in einer Stunde wieder voll.
Anker bewirbt das Gehäuse als 30 Prozent kompakter, was das Konzept unterstreicht: Das hier ist eine Station zum Mitnehmen, nicht zum Hinstellen. Einen Trageriemen gibt es allerdings nur als separates Zubehör – im Karton liegen nur die Station selbst und ein USB-C-auf-USB-C-Kabel.
Solarladung und die Eigenheiten beim Start
Unterwegs nachladen klappt per Solar mit bis zu 100 W Eingangsleistung – laut Anker ist die Station damit in rund 2,5 Stunden zu 80 Prozent gefüllt. Wichtig für Anker-Bestandskunden: Das hauseigene SOLIX PS30 Solarpanel ist ausdrücklich nicht kompatibel, hier musst du auf ein anderes Panel ausweichen.
Eine Kuriosität sollte man kennen: Für die allererste Aktivierung verlangt die C300X ein USB-C-Wandladegerät mit mindestens 18 W, und zwar ausschließlich an den Ports USB-C2 und USB-C3. Wer das nicht weiß, wundert sich beim Auspacken über eine scheinbar tote Station. Danach läuft sie unauffällig – ein typisches Einmal-Ärgernis, kein Dauerproblem.
Passt gut für
- ✓ Rucksack- und Radtouren mit USB-C-Geräten
- ✓ Fotografen und Laptop-Arbeiter unterwegs
- ✓ Notfall-Reserve für Smartphone und Tablet
Eher nicht für
- × Geräte mit Netzstecker – es gibt keinen AC-Ausgang
- × Basislager-Camping mit gemischtem Gerätepark
- × Lange autarke Standzeiten mit hohem Verbrauch
Vergleich
Anker SOLIX C300X Powerstation 288Wh im Vergleich
Die wichtigste Alternative ist nicht immer ein teureres Modell — oft entscheidet die passende Variante über den realen Nutzen.

Anker SOLIX C300X Powerstation 288Wh
Diese Rezension
169,99 €
- Volumen / Technik
- 288 Wh (90.000 mAh)300 W (nur DC/USB)
- Strom
- 2× 140 W, bidirektional
- Sinnvoll für
- Rucksack- und Radtouren mit USB-C-Geräten
- Campklar-Eindruck
- Unsere Empfehlung auf dieser Seite.

SWAREY Tragbares Powerstation S160
152,98 €
- Volumen / Technik
- 222 WhSinus-Wechselrichter, 300 W AC
- Strom
- 3,2 kg, 8 Anschlüsse inkl. 230-V-Steckdose
- Sinnvoll für
- Camper, die eine echte Steckdose brauchen
- Campklar-Eindruck
- Weniger USB-C-Tempo, dafür mit AC-Ausgang – die praktischere Allround-Wahl fürs Basislager.

VTOMAN Jump 100 Powerstation 89
79,99 €
- Volumen / Technik
- 89,6 WhLiFePO4, 100-W-AC (200 W Spitze)
- Strom
- 65 W PD, passt in den Rucksack
- Sinnvoll für
- Minimalisten mit kleinem Budget
- Campklar-Eindruck
- Deutlich kleiner und günstiger als die Anker – und hat trotzdem eine kleine Steckdose an Bord.
Welches Setup passt zu welcher Variante?
So bist du unterwegs: Rucksack oder Fahrrad, nur USB-Geräte im Gepäck
Genau dafür ist die C300X gebaut – kompakt, in einer Stunde zu 80 % nachgeladen, starke USB-C-Ports
Klare Empfehlung
So bist du unterwegs: Familiencamping, auch mal ein Gerät mit Netzstecker
Ohne 230-V-Ausgang stößt du hier sofort an die Grenze
Besser eine Station mit AC-Steckdose wie die SWAREY S160 wählen
So bist du unterwegs: Zuhause als Notfall-Reserve für Stromausfälle
Für Handys, Tablets und USB-C-Laptops gut, für Haushaltsgeräte nicht
Nur als Ergänzung sinnvoll
Unsere Bewertung im Detail
Was überzeugt
- ✓ Sehr schnelles Nachladen: 80 % in 1 Stunde über 2× 140 W USB-C
- ✓ Zwei bidirektionale 140-W-USB-C-Ports für Laptops und Tablets
- ✓ Solareingang bis 100 W, 80 % in rund 2,5 Stunden
- ✓ Kompaktes Format – laut Anker 30 % kleiner
Wo du aufpassen solltest
- × Keine 230-V-Steckdose – reine DC-Version
- × Trageriemen nur separat erhältlich
- × Nicht mit dem Anker SOLIX PS30 Solarpanel kompatibel
Technische Eckdaten
- Kapazität
- 288 Wh (90.000 mAh)
- Ausgangsleistung
- 300 W (nur DC/USB)
- USB-C
- 2× 140 W, bidirektional
- Solareingang
- bis 100 W
- Ladezeit
- 80 % in 1 h (2× 140 W USB-C)
- Lieferumfang
- Station, USB-C-Kabel
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Häufige Fragen
Hat die Anker SOLIX C300X eine normale Steckdose?
Nein. Die C300X ist ausdrücklich die DC-Version – sie gibt ihre 300 W ausschließlich über USB-Anschlüsse ab, allen voran die beiden 140-W-USB-C-Ports. Für Geräte mit Netzstecker ist sie damit ungeeignet, USB-C-Laptops, Tablets und Smartphones versorgt sie dagegen problemlos.
Wie schnell lädt die C300X per Solarpanel?
Der Solareingang nimmt bis zu 100 W auf, laut Anker ist die Station damit in rund 2,5 Stunden zu 80 Prozent geladen. Wichtig: Das Anker SOLIX PS30 Panel ist nicht kompatibel – wer schon eines besitzt, braucht für die C300X ein anderes Panel.
Was muss ich bei der ersten Inbetriebnahme der Anker C300X beachten?
Zur allerersten Aktivierung verlangt die Station ein USB-C-Wandladegerät mit mindestens 18 W – etwa ein Laptop-Ladegerät. Dabei funktionieren ausschließlich die Ports USB-C2 und USB-C3. Danach verhält sich die Station ganz normal, dieser Schritt ist nur einmal nötig.
Reicht die 288-Wh-Kapazität der SOLIX C300X für ein Wochenende?
Für Smartphones, Tablets und einen USB-C-Laptop ist die Kapazität ein solides Wochenend-Polster, solange keine Großverbraucher dabei sind. Konkrete Ladezyklen nennt Anker nicht, aber mit 90.000 mAh liegt die C300X weit über üblichen Powerbanks – und per 100-W-Solar lässt sie sich tagsüber nachfüllen.
Fazit
Die Anker SOLIX C300X liefert 288 Wh und 300 W in einem bewusst kompakten DC-Format – wer vor allem USB-C-Geräte lädt, bekommt über die beiden 140-W-Ports richtig Tempo. Eine klassische 230-V-Steckdose fehlt allerdings komplett.
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